

Sicherheit wird bei den Attraktionen
groß
geschrieben. Pneumatik hat dabei einen
hohen Stellenwert
Auf der sicheren Seite
Eines stand dabei aber besonders im Fo-
kus: die richtige Instandhaltung. „Die Si-
cherheit der Gäste steht bei uns immer an
oberster Stelle. Das verlangt, dass alle Ge-
räte stets optimal gewartet werden und
wir auf mögliche Störungen sofort reagie-
ren müssen“, sagt Michael Lichtenberger,
Betriebsleiter des Familyparks. „Die meis-
ten unserer Anlagen sind mit pneumati-
schen Komponenten wie Zylindern und
Ventilen ausgestattet – das reicht von den
Achterbahn-Bremsen bis zu den Eingangs-
schleusen. Deshalb wollen wir auch in der
Ausbildung stets am letzten Stand sein.“
Wie funktionieren pneumatische Schal-
tungen? Wie sieht die richtige Druckluft-
aufbereitung aus? Welche Gefahrengebie-
te können bei Anlagen auftreten, die
immer im Freien im Einsatz sind? Und wie
kann ich etwas schneller oder langsamer
steuern? So lauteten die zentralen Frage-
stellungen. „Es war uns wichtig, unsere
Mitarbeiter bestmöglich zu sensibilisie-
ren. Auch in Hinblick auf das Thema Effizi-
enz – wie zum Beispiel die anfallenden
Kosten, wenn Druckluft ins Leere geht“,
erklärt Lichtenberger.
Viel Praxis, mehr Aufmerksamkeit
Alles andere als ins Leere gingen die ver-
mittelten Inhalte, wie der Tenor der Schu-
lungsteilnehmer zeigt. „Auch wenn unse-
re Mitarbeiter aus den verschiedensten
Bereichen kamen, war es für jeden einzel-
nen äußerst lehrreich. Das ist dem höchst
kompetenten Trainer von Festo zu verdan-
ken“, sagt Erik Kovács, technischer Leiter
des Familyparks, und streicht vor allem
den hohen Praxisanteil positiv hervor:
„Das Theoretische verfällt oft nach einer
gewissen Zeit. Aber was man real sieht
und selbst ausprobiert, das bleibt wirklich
hängen."
Das sieht auch Dominik Müller – als Juni-
or-Chef für die Arbeits- und Betriebssi-
cherheit zuständig – so: „Die Themen wa-
ren sehr gut aufbereitet. Das ist wichtig,
denn die Attraktionen und die Sicherheit
unserer Gäste liegen uns am Herzen“.
Dann ergänzt er mit einem Schmunzeln:
„Man kennt das ja aus der Schulzeit. Bei
reiner Theorie schlafen die meisten ein –
gibt’s was zu erleben, sind alle wieder
wach. Hier war der Mix perfekt – einge-
schlafen ist da keiner."
Erik Kovács
(2. von rechts), der technische Leiter
des Parks, freute sich darüber, dass auf die
individuellen Trainingsbedürfnisse der Teilnehmer
eingegangen wurde.
„Das Seminar war
besonders span-
nend, denn Pneu-
matik kommt hier
in einem nicht ganz
alltäglichen Umfeld
zum Einsatz.“
Norbert Berneck,
Trainer bei Festo Training and Consulting