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Lern-Erlebnis Industrie 4.0

Bundeskanzlerin Merkel

besucht Festo Stand

Bei ihrem Standrundgang auf der Hannover

Messe 2017 besuchte die deutsche Bundes-

kanzlerin Dr. Angela Merkel den Festo Stand.

Sie wurde in diesem Jahr von Polens Minister-

präsidentin Beata Szydło begleitet. Polen war

heuer das Partnerland der Hannover Messe.

Im Fokus des Besuchs stand das FestoMotion

Terminal. Dieses konnten die Bundeskanzle-

rin und ihre polnische Amtskollegin gleich in

mehreren Anwendungen in Augenschein neh-

men.

Ein besonderes Highlight war auch der von

den Tentakel eines Oktopus inspirierte Octo-

pusGripper, den die Besucherinnen selbst

ausprobierten. Er wird durch Druckluft ange-

trieben und kann sehr flexibel Dinge greifen,

dabei Formen umschlingen undmit den Saug-

näpfen glatte Flächen sicher festhalten.

Suzhou, China

Die Unternehmen Festo Didactic SE und

Suzhou Industrial Park Human Resources

Development Co., Ltd. (SIPHRD) haben ge-

meinsam ein Lernzentrum entwickelt, in dem

die Fachkräfte des China-Singapore Suzhou

Industrial Park (SIP) qualifiziert werden kön-

nen. Im SIP sind 5000 Unternehmen lokali-

siert. Die Hälfte der Unternehmen kommen

aus dem Ausland – unter ihnen auch Global

Player wie zum Beispiel Audi, Logitech, Apple

und Bosch. Insgesamt arbeiten etwa 710.000

Fach- und Führungskräfte im SIP.

Bild: Infineon Austria

Kompakt

Nachrichten aus aller Welt

Österreich

//

Industrie 4.0 ist der Schlüssel zur Fertigung der Zukunft. Neue

und erweiterte Kompetenzen sind gefragt. Praktische Erfahrung ist dabei ent-

scheidend – eine wichtige Aufgabe für die Aus- undWeiterbildung, die die Fach-

kräfte von morgen an die neuen Anforderungen der Digitalisierung heranführt.

Starke Impulse in dieser Richtung kommen aus Kärnten: die Lehrlinge in der

Technischen Akademie St. Andrä werden ab sofort mit einer hochmodernen „In-

dustrie 4.0-Lernfabrik“ praxisorientiert geschult. Das Basismodell einer intelli-

genten Fabrik im Kleinformat von Festo Didactic – ein CP Lab – ist eines der ers-

ten dieser Art in Österreich.

Mit der Lernfabrik, die gegenwärtig aus vier Palettentransfersystemen und vier

Applikationsmodulen besteht, wird das Zusammenspiel klassischer industriel-

ler Prozesse und der digitalenWelt veranschaulicht. Vernetzung wird dabei groß

geschrieben. Manfred Stippich, Geschäftsführer der Technischen Akademie:

„Wie schnell sich Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf

den digitalenWandel einstellen, ist zukünftig wettbewerbsentscheidend. Daher

ist es umso wichtiger, dass wir in der Ausbildung unserer technischen Fachkräf-

te – sei es bei unseren Lehrlingen oder in der berufsbegleitendenWeiterbildung

– schon so früh und umfangreich als möglich ansetzen. Dem tragen wir mit der

‚Industrie 4.0-Lernfabrik‘ Rechnung.“

Die Lernumgebung von Festo Didactic führt die reale Welt der Produktion mit

der virtuellen Welt der Informations- und Kommunikationstechnologie zusam-

men. Das CP Lab umfasst unter anderem vernetzte Abläufe von der Kundenbe-

stellung, über die Logistik, Produktion bis hin zur Qualitätskontrolle und dem

Versand. Diese werden von einem „Leitstand“ aus bedient. Dabei im Einsatz

sind virtuelle Assistenzsysteme wie Tablet oder Datenbrille.

www.technische-akademie.at

Thomas Reisinger

(Vorstand für Operations, Infineon Austria), Lehrling

Marie-Theres

Staudacher

, LH-Stv.

Gaby Schaunig

, Lehrling

Maximilian Höhenberger

,

Claus Marx

(Technischer Leiter Elektrotechnik/Informatik Technische Akademie St. Andrä) und

Manfred Stippich

(Geschäftsführer Technische Akademie) bei der neuen Lernfabrik.